Einstweilige Verfügung, Vodafone setzt sich mit iPhone durch

Vodafone hat es doch noch geschafft durch eine einstweilige Verfügung T-Mobile daran zu hindern der alleinige Vertreiber des iPhones zu sein.

Da in Deutschland seit dem 16. November durch den Release des iPhones bei den Telekommunikationsanbietern eine Menge Ärger aufgekommen war. T-Mobile war der Vertriebspartner NO.1 von Apple und die anderen konnten durch die Röhre schauen. Ausserdem musste man einen zwei Jahres Vertrag der mindestens 50 EUR Monatliche Grundgebühr beinhaltet abschliessen. Zudem kamen noch Anschaffungskosten von 500 EUR.

Diese Knebelvertragsregelung wollten sich natürlich nicht alle gefallen lassen und vor allem nicht die anderen grossen Telekommunikationsunternehmen. Vodafone beantragte vor Gericht eine einstweilige Verfügung und schaffte es auch. Nun ist das iPhone ohne Vertrag für 999 EUR (ca. 1619.– CHF) erhältlich. Was für den Schweizer natürlich auch Vorteile hat, da man es jetzt nicht mehr durch einen Software-Hack knacken muss. Man kauft sich das Gerät in Deutschland und kann mit seiner Schweizer Sim Karte loslegen.

Nur beachte man, dass ohne Datenflatrate die im T-Mobile Vertrag inbegriffen war, der ganze Spass sehr teuer werden kann.

Fazit ist, das Handy ist zwar Tip Top aber man kann auch noch bis nächstes Jahr warten und es dann günstiger erwerben. Und vielleicht haben wir es hier in der Schweiz dann auch

OnDemand oder Streaming Video lassen Backbone Provider bluten

Das Internet wächst und somit auch der Speicherbedarf des bereitgestellten Contents. Internationale Backbone Provider geben Milliarden für neue Speichermedien und Serverarchitekturen aus, um den Speicherbedarf der Nutzer zu decken. Nach der vor kurzem veröffentlichten Studie von Nemertes Research ist 2010 die maximale Speicherkapazität des Internets erreicht, wenn die Internationalen Backbone Betreiber nicht 137 Milliarden US$ in neue Kapazitäten investieren. Diese Investitionssumme währe das Doppelte vom im Moment geplanten Ausbau der Infrastruktur des Internets. Allein in Nordamerika wird in den nächsten 3 – 5 Jahren eine Investion von 42 – 55 Miliarden US$ nötig sein.

Diese Studie greift als allererste das „Mooresche Gesetz“ auf, das besagt die Komplexität von integrierten Transistoren sich alle zwei Jahre verdoppelt.

Wir sprechen hier von „Exabytes“ die Jährlich gespeichert und verwaltet werden müssen. Allein dieses Jahr werden nach Nemertes 161 Exabytes (1.1 Milliarden Gigabyte) an Daten aufkommen. Diese Menge an Daten verdanken wir den neuen Internettechnologien wie OnDemand oder Streaming Video, Fotodiensten, Musik Downloads und vielen mehr. In den USA wurden im Mai von ¾ der Internetusern 158 min Videos angeschaut und 8,1 Milliarden Gigabyte Video-Streams abgerufen.
Mal als Beispiel: 1 Exabyte Videodaten in DVD Qualität währen 50.000 Jahre Abspielzeit.

In den USA wird zurzeit erwägt die Steuer auf jegliche Telekommunikations-Services zu erhöhen, oder Steuer Vergünstigungen für einzelne Service-Provider zu geben. In den USA zahlt jeder Service-Provider momentan 13% für seine angebotenen Telekommunikations-Services. Was nach meiner Sicht nicht die Lösung aller Probleme sein wird. Es sollte nicht nur eine Umstrukturierung der Preis- oder Steuermodelle geschehen sondern eine Grundlegende Umstrukturierung der gesamten IT-Infrastruktur bei den Service- sowie Backbone-Providern.

Red5 auf einem Debian etch System installieren

Nun habe ich Red5-0.6.3 auf meinem Debian 2.6.18.5-86 System installiert. Es läuft meiner Meinung nach um einiges stabiler als die Windows.X Version. Ausserdem war mir wichtig dass ich mit FFmpeg einzelne Frames aus dem flv Stream raushole und in jpeg zum Beispiel für Thumbnails speichere.

Da ich schon mal dabei war, habe ich das Java 5 SDK Update3 mit JDK noch installiert. Für kleine Java Spielereien und vor allem für Applet-Tests. Die Menüführung von dem Java Server über die „System Application Server Admin Console“ (SASAConsole ;) ) ist genial.

Installation Red5-0.6.3 Debian

(1.) Aktuelles Red5 Debian-Paket(*.deb) runterladen

(2.) Das Red5 Debian-Paket (in meinem Falle „red5_0.6.3-1_all.deb“) in den Ordner „/usr/lib/red5/“ kopieren. Vorher den Ordner “/usr/lib/red5″ anlegen!

CODE:

mkdir /usr/lib/red5

cp /ORDNERmitRED5download/red5_0.6.3-1_all.deb /usr/lib/red5/

(3.) Um Red5 zu installieren wird die “sun-java5-bin” Library benötigt, diese wird per „apt-get –f install“ mitsamt den Restlichen Java libs geholt. Da die Library „non-free“ ist muss in der /etc/apt/sources.list eine Zeile hinzugefügt werden.

CODE:

vim /etc/apt/sources.list

(folgende Zeile einfügen und mit “wq” speichern:
“deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main contrib non-free” )

(4.) Nun zu dem Verzeichnis „/usr/lib/red5/“ wechseln und Red5 mit den erforderlichen Java Paketen installieren.

CODE:
apt-get –f install
(wenn gefragt mit „yes“ oder „y“ bestätigen um erforderliche Pakete runterzuladen)

Wenn alles geklappt hat müsste „done“ in der Konsole stehen und das der Red5 Server nun ausgeführt wird.

Um zu testen ob alles läuft einfach mal „netstat –tcp –aev“ eingeben und schauen ob Port: 1935 und 5080 offen sind (LISTEN). Wenn ja, im Browser „http://localhost:5080/demos/“ eingeben und die Demos aufrufen.

Live Webcam Stream online

Nachdem ich letzte Woche einen Artikel über die Sicherheit von IP-Cam’s geschrieben habe, streamt nun unsere hauseigene Webcam live Bilder aus dem systemwebservice.ch Headquarter ins Netz. Werde demnächst noch eine Archivfunktion für die zweite Webcam anlegen. Diese wird voraussichtlich nach draussen in die Wälder Kyburgs oder auf das Tiergehege vor der Tür gerichtet sein. Wer ein bisschen Ruhe und Entspannung sucht, sollte einfach ab und zu mal vorbei schauen und die Aussicht geniessen

systemwebservice Live Cams:

Systemwebservice.ch – Cam Livestream

Nachtrag:

Bin jetzt von Activex auf Flash umgestiegen. Sowie vom Windows Media Encoder 9, der einen Streamingserver sowie Client beinhaltet, auf den Flash Media Encoder und der Open Source Streaming Server Software Red 5 ver. 0.6.3. (Noch auf der Windows Maschine, demnächst auf einem Debian System)

Aber so richtig zufrieden bin ich auch noch nicht, da der Flash Media Encoder nur eine Instanz zulässt. Für eine zweite Cam müsste ich im Moment den Flash Media Encoder auf einem zweiten Rechner laufen lassen. Es gibt zwar Programme die verschiedene Quellen verwalten und auf den Server streamen, diese sind aber nicht OpenSource. Und darum geht es mir in dem Projekt.

Sollte vielleicht in der Zeit mal ein Tutorial über das alles hier schreiben.

Tools & Programme Flash

Red 5 – download latest (Offizielle Seite)

Flash Media Encoder 2

Flash Media Server 2 trial-version (Offizielle Adobe Seite)

Tools & Programme ActiveX

Windows Media Encoder 9 (Offizielle Microsoft Seite)

Text und Video Tutorial’s

Red5 RTMP Server Tutorial (eng.) (Text)

Red5 Wiki mit Tutorial (eng.) (Text)

Red5 Tutorial (eng.) (Text)

Flash Extensions – Flex Tutorial (eng.) (Video)

Red5 Webseiten

Red5 Blog

Tor, zum verstecken? XBrowser-Proxy Unmasking

Anonymität im Internet wird heutzutage immer wichtiger. Es gibt einige nützliche Tools wie TOR oder Squid auf dem Markt, die gar nicht mal so schwer für den Casual-User zu installieren sowie zu verwenden sind.

Die Installation ist hierbei der einfachste Schritt zur Anonymität im Netz. Der Fokus sollte bei dem Anwender eher darauf beruhen, Browserplugins wie JavaApplets oder Flash abzuschalten! Diese Browserplugins stellen eine direkt Verbindung über TCP/IP her. Und laufen somit nicht mehr über den Proxy!

Wenn also die besuchte Seite speziell programmierte JavaAplets, Flash, Active-X, Quicktime, Adobe PDF Plugins ausführt, und diese Plugins sich mit einem Server verbinden auf dem z.B. ein Perlscript läuft das automatisch über einen Socket die IP-Adresse entgegennimmt, ist die Anonymität hin

Also sollte man besser keine Browserplugins laufen haben wenn man denn Anonym im Netz surfen möchte. Ich empfehle sehr das Firefox-Addon “NOscript” zu benutzen. Um schonmal gegen die meisten XSS Angriffe gewapnet zu sein;)
Ich werde wohl in nächster Zeit zu dem Addon “NOscript” mal ein kleines Tutorial aufsetzen.

Demos

Demo von systemwebservice.ch, basierend auf Flash ActionScript2

Demo von yawnmoth, basierend auf einem Java Applet

Weitere Infos zu TOR und Anonymität im Internet:

Offizielle TOR Webseite (Mac User finden den Downloadlink auf der Offiziellen Webseite!)

Tor-Download (Windows User)

Was gibt mein Browser preis? (Hier kann man es testen, auf den Seiten von http://privacy.net/analyze/)

Infos und Download zu Firefox Add-on “NoScript”:

Offizielle Seite “NoScript” von der Firma InformAction (eng)

NoScript Download

Überwachung mal anders

Webcams, Livecams bzw. IP-Cams sind hier das Schlagwort. Diese Netzwerkkameras schicken ihre Bilder über IP Netzwerke. Diese IP-Cams sind mit einem wenn auch minimalen Betriebssystem ausgestattet. Das Betriebssystem der Kamera ist für Aufgaben wie Routing, Steuerung oder Komprimierung der Videodaten zuständig. Die Kamera Software bringt die Bilder dann über einen Web- oder FTP-Server ins Netz.

Bei verschiedenen Herstellern ist es möglich durch das ausnutzen eines Exploits auf diese Schnittstellen zu zugreifen. Stelle man sich doch einfach mal vor, man habe verschiedene IP-Cams in seinem Haus installiert um sich vor Einbrechern, Ruhestörern, etc. zu schützen. Man hat jetzt zwar Ruhe vor Einbrechern, Ruhestörern, etc. aber wenn die Kamerasoftware Bugs aufweist, wird es nicht lange dauern und man wird von aussen unbemerkt beobachtet. Man macht es dem Einbrecher somit nur noch leichter sich einen Überblick über das Haus zu verschaffen. Und wer lässt sich denn gerne beobachten?

Hier mal ein Beispiel eines solchen Angriffes von Andrian Pastor auf GnuCitizen.org
Mit der IP-Kamera „Axis 2100“ (Die zwar nicht mehr gebaut wird, aber Software und Kamera sind noch bei vielen Firmen oder Privatleuten installiert.)
Bei diesem Beispiel ist vorgesehen eine vorhandene Videodatei wie sie z.B. von einer Sicherheitskamera aufgenommen wurde, gegen eine vorher bearbeitete Version auszutauschen. (Man erinnere sich an verschiedene Kinofilme Hinzu legt der Angreifer sich einen root/admin Acount an, um sich auf normalem Wege in das System der IP-Cam einzuloggen.

Man sollte also vorsichtig mit IP-Cams umgehen und darauf achten das die Firmwareupdates regelmässig ausgeführt werden.

Quelle: GnuCitizen.org(pdf purple paper hier zu finden)